SPD mit Hamburger Mehrheit
Wenn morgen Wahl wäre…
Immer wieder diese Frage, die aber ein nettes Abbild der aktuellen Stimmungslage gibt. Aktuell gibt es eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag von NDR 90,3 und “Hamburg Journal”.
Dabei würde die SPD eine absolute Mehrheit erreichen mit 51% der Stimmen. 20% gehen auf die CDU und 14% würden an die GAL gehen.
Überraschend wäre auch die Piratenpartei dabei, die aktuell 5% aller Stimmen erhalten würde. Überraschen? Nee, eigentlich nicht. Neben Berlin dürfte die Hansestadt mit ihrer digital natives und linken Szene eine zweite wichtige Heimat für die Netzaktivisten sein.
Elbphilharmonie verheimlichen. Bitte!
Autsch, das ist aber bitter.
Wenn diese Meldung die große Runde macht, steht die Hamburger Politik mächtig in der Schusslinie.
Denn offensichtlich sollen die offensichtlichen Probleme beim Bau der Elbphilharmonie nicht zusätzlich hochgekocht werden. Nicht mal bei Stadtrundfahrten.
Die Betreiber der touristischen Touren durch die Hansestadt wurden per Brief dazu angehalten, die Elbphilharmonie nicht zu erwähnen. Anscheinend halten sich (zumindest einige) Touristenführer daran.
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Mit der Bahn zu den Elbbrücken
Hamburg wächst. Der Sprung über die Elbe ist längst geglückt, die HafenCity wird immer weiter erschlossen. Da darf eine ordentliche und aus bestehenden Vierteln bekannte Infrastruktur nicht fehlen. Die U4 verbindet demnächst die Innenstadt mit der HafenCity. In einigen Jahren womöglich auch die Gebiete um die Elbbrücken. Denn der Senat will die Bürgerschaft um die Zustimmung der Verlängerung der U4 bitten.
Ein logischer Schritt, da ein Anschluss ans ÖPNV-Netz gleichzeitig die Lebensqualität erhöht und diese Gebiete noch interessanter machen. Eine Anbindung der S-Bahn ist aus finanziellen Gründen unwahrscheinlich. Busse allein könnten den Personenstrom nicht tragen. Die Verlängerung der U4 macht Sinn.
Ab dem Wintersemester 2012/2013 wird es keine Studiengebühr in Hamburg mehr geben. Darauf einigten sich der Senat trotz des Vetos von CDU und FDP. Soziale Gerechtigkeit soll das kostenfreie Studium bringen. Im Gegensatz jedoch auch geringe Einnahmen, die in die Infrastruktur der Universität investiert werden könnte.
Wer ab morgen mit Bus und Bahn unterwegs ist, sollte sich vorher nochmal über die Zeiten informieren. Denn viele regelmäßige HVV-Nutzer haben sich an gewisse Zeiten gewöhnt. Aber ab dem 11.12.2011 tritt der neue Fahrplan in Kraft.
Hamburg ist eine reiche Stadt. Sagt man. Auf der anderen Seite muss die Stadt sparen. Die Einwohner hingegen leben teilweise auf großem Fuß. Zumindest nicht ganz schlecht. Eine Vermögensuhr im Gewerkschaftshauses von verdi zeigt sekündlich aktuelle Daten an. Das Privatvermögen steigt.
Einkaufen im Hamburger Großmarkt. Das ist bisher nur Unternehmern vorbehalten. Normalbürger dürfen die Hallen gar nicht erst betreten und eintauchen in die Welt der Lebensmittel. Das soll sich ändern. Ab Mitte 2012 sollen Hamburger auf einem bestimmten Teil des Hamburger Großmarktes einkaufen zu können.
Ich würde zumindest mal vorbeischauen, um von der Größe erschlagen zu werden. Vor allem aber, um die Preise zu vergleichen.
Mehr Schulen für Hamburg
Hamburg wächst und mit der Stadt auch die Zahl der Schüler in der Hansestadt. Die Schulen platzen teilweise aus allen Nähten. Deshalb hat die Stadt eine neue Schulreform beschlossen und mehr Schulen angekündigt. Bereits ab 2012 sollen erste Schulen öffnen.
Besonders in Eimsbüttel werden neue Schulen errichtet. Ebenso in der HafenCity. Vier Gymnasien werden in Hamburg demnächst öffnen, um bisherige Schulen zu entlasten und dem Schülerboom gerecht zu werden.
Leerstehende Schulgebäude sollen derweil verkauft werden, um Geld für die Neuöffnungen zu erzielen.
453 Kilogramm Müll produziert jeder Hamburger pro Jahr. Das ergab eine aktuelle Studie. Damit liegt die Hansestadt im Müllranking im Mittelfeld. Dresden hat sich als müllärmste Stadt Deutschland profiliert. Über hundert Kilo weniger Müll schmeißen die Dresdner pro Jahr weg. Es geht also noch einiges in der Umwelthauptstadt Hamburg.
Viertes Musicaltheater kommt
Wie bereits seit einigen Wochen bereits berichtet, wird in Hamburg ein viertes Musicaltheater gebaut. Damit will die Hansestadt seinen Status als einer der wichtigsten Musicalstandorte der Welt weiter behaupten. Stage Entertainment gab die Entscheidung offiziell bekannt.
Das neue Theater soll dabei einen Platz im Hamburger Hafen finden. Dort betreibt Stage Entertainment bereits das König der Löwen-Zelt. Man darf gespannt sein, wie das Theater schlussendlich aussehen soll und welches Musical dort zuerst aufgeführt wird.
Der Spatenstich soll bereits am 11. Oktober 2011 erfolgen.